Reisediarrhoe (Reisedurchfall)

Definition und Verbreitung:
Die Reisediarrhoe ist eine Erkrankung, die je nach Region zwischen 30-80 % der Reisenden betrifft. Sie wird durch verschiedene Erreger, häufig durch Bakterien ausgelöst und wird neben einer obligatorischen Anpassung an die örtliche Keimflora im allgemeinen durch verunreinigte Lebensmittel, Wasser und Getränke u. ä. übertragen. Das Krankheitsbild umfasst laut medizinischer Definition mindestens 4 breiig-wässrige Stühle pro 24 h oder 3 solcher Stühle und mindestens eines der folgenden Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Blut-/-Schleimbeimengungen im Stuhl, Bauchkrämpfe, Stuhldrang oder Muskelkrämpfe.   
               
Verhalten bei Reisediarrhoe:
Bei Stuhlfrequenz unter 4/Tag ohne Blutbeimengungen Flüssigkeits-/Elektrolytersatz. Die Symptome bilden sich in den nächsten 2 Tagen meistens zurück.Bei Blut- oder Schleimbeimengungen Arzt aufsuchen. Falls dieser nicht innerhalb 24 h erreichbar ist, ggf. Selbsttherapie mit Antibiotika hilfreich. Sollten sich die Beschwerden nicht bessern, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen und den Stuhl untersuchen lassen.

Vorbeugung:
Die wichtigste Maßnahme ist - wie auch für andere Erkrankungen (Hepatitis A, Cholera, Amöbenruhr, etc.) auch in guten Hotels eine gute Nahrungsmittelhygiene nach dem Leitspruch "Boil it, cook it, peel it or forget it!". Wasser aus dem Hahn ist nicht sicher  in tropischen Ländern, deshalb besser abgekochtes oder industriell hergestelltes Mineralwasser (auf intakten Verschluss achten) auch zum Zähne putzen verwenden.Eiswürfel oder Speiseeis, kalte oder nicht gut durchgebratene Speisen meiden (Eiergerichte, Meeresfrüchte, Fisch, Salat, nicht geschältes Obst u. ä.). Milch sollte pasteurisiert oder aufgekocht sein.


 

 

Kontakt:


Dr. med Stefan C. Leuner

Hausarzt - Internist

Hörder Kampweg 2

44269 Dortmund

 

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